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03.11.2022

Digitalisierungsexperte aus dem Bundestag zu Gast bei den E-Handwerken

Anfang November informierte sich der aus Frankfurt stammende Bundestagsabgeordnete Armand Zorn (SPD) in der ZVEH-Geschäftsstelle über wichtige e-handwerkliche Themen, darunter auch die Digitalisierung.

Anregender Austausch: Der Bundestagsabgeordnete und Digitalisierungsexperte Armand Zorn (r.) nutzte einen Besuch in seiner Heimatstadt Frankfurt für den Austausch mit Alexander Neuhäuser (M., stellvertretender ZVEH-Hauptgeschäftsführer) und Paul Seifert (l., Referatsleiter Technik und Digitalisierung). Im Mittelpunkt stand dabei das Thema „Digitalisierung im E-Handwerk“.

Bild: ZVEH

Seit einem Jahr sitzt Armand Zorn für die SPD im Deutschen Bundestag – der gebürtige Kameruner vertritt dort den Wahlkreis 182 (Frankfurt am Main I). Und weil Zorn, von Hause aus Unternehmensberater und Digitalisierungsexperte, sich nicht nur in Berlin, sondern auch in seiner Wahlheimat Frankfurt gern und regelmäßig über innovative Digitalisierungsprojekte informiert, nahm er kurzerhand die Einladung der elektrohandwerklichen Organisation zu einem Besuch in der ZVEH-Geschäftsstelle an.

Empfangen wurde Armand Zorn – das Wirtschaftsmagazin „Capital“ zählt ihn zu den „Top 40“– vom stellvertretenden ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser. Gemeinsam mit Paul Seifert, ZVEH-Referatsleiter Technik und Digitalisierung, und Carl Philipp Gierlich, Referent der ZVEH-Geschäftsführung, machte Neuhäuser im Gespräch mit Zorn deutlich, warum die digitale Souveränität für handwerkliche KMU-Betriebe ein wichtiges Thema ist. Dabei ging der stellvertretende Hauptgeschäftsführer insbesondere auf die Datenökonomie sowie die Bedeutung eines fairen und gleichberechtigten Datenzugangs ein.

Wie sich ein elektrohandwerklicher Workflow digitalisieren lässt – auch das ließ sich Armand Zorn zeigen. Anhand von LeanConnect führten die ZVEH-Vertreter den interessierten Digitalisierungsexperten schrittweise durch den Arbeitsprozess eines e-handwerklichen Betriebes und veranschaulichten so den innovativen Ansatz der vom Handwerk für das Handwerk entwickelten Schnittstellentechnologie.

Zorn zeigte sich dabei besonders interessiert am Effizienzsteigerungspotential, das der offene Plattformansatz – LeanConnect ermöglicht einen medienbruchfreien Datentransfer über Gewerke-, Software- und Systemgrenzen hinweg – bietet und bewies nicht nur mit seinen Fragen einen enormen wirtschaftlichen und digitalpolitischen Sachverstand.

Mit den drei Verbandsvertretern diskutierte der Bundestagsabgeordnete zudem den Ansatz, Digitalisierung stärker unter dem Aspekt des Fachkräftemangels zu betrachten. So zeigte sich Zorn nicht nur beeindruckt von den Möglichkeiten, die LeanConnect hinsichtlich eines effizienteren Fachkräfteeinsatzes bietet. Er ließ sich auch erklären, inwiefern die Schnittstellentechnologie gewerkeübergreifendes Arbeiten – eine Grundvoraussetzung für die Sektorkopplung und eine erfolgreiche Energiewende – vereinfacht und warum Gewerke wie Elektro, Klima, Heizung, Sanitär oder auch das Dachdecker- und Kfz-Handwerk in Bereichen wie „Ladeinfrastruktur“, „Photovoltaik“ oder auch „Wärmepumpen“ künftig enger zusammenarbeiten müssen.

Der ZVEH bedankt sich bei MdB Armand Zorn für seinen Besuch und das große Interesse an den mit der Energiewende verbundenen Aufgaben und digitalen Herausforderungen im E-Handwerk.

Quelle: ZVEH

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