Überspannungsschutz
Überspannungsschäden vermeiden!
Mehr als 200.000 Überspannungsschäden werden jährlich registriert. Tendenz steigend. Der durchschnittliche Schaden beträgt ca. DM 3.000,-., von weiteren Unannehmlichkeiten und Ärger ganz abgesehen. Gefährdet sind insbesondere empfindliche Geräte wie TV-, HiFi- und Videogeräte, PCs, ISDN-Telefone, Faxgeräte, Überwachungssysteme, medizinische Geräte sowie Tiefkühltruhen und -schränke.
1999 wurde unter Beteiligung des ZVEH eine Aktion zur Förderung des Überspannungsschutzes gestartet. Ziel dieser Gemeinschaftsaktion von führenden Herstellern der Überspannungstechnik, den Unternehmen Dehn + Söhne, OBO Bettermann und Phoenix Contact sowie VEG und ZVEH war die Sensibilisierung der Elektroinstallateure für wirtschaftliche Möglichkeiten in diesem Geschäftsfeld.
Nach zweijähriger Tätigkeit hat die Projektgruppe Überspannungsschutz eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die von der Projektgruppe erarbeiteten Materialien zur Unterstützung der elektrohandwerklichen Fachbetriebe zur Kundenansprache, wie die von der Projektgruppe durchgeführten Seminare fanden großen Zuspruch bei den Innungsbetrieben.
Was war der konkrete Anlass, um eine Aktion zum Überspannungsschutz ins Leben zu rufen? Im wesentlichen zwei Punkte: Einerseits wurde im April 1999 mit der neuen Vornorm (DIN VDE V0100-534) erstmals eine technische Sicherheitsvornorm für die Auswahl und Errichtung von Überspannungsschutzeinrichtungen geschaffen. Es lag also nahe, dem elektrohandwerklichen Betrieb konkrete Hilfestellung bei der Anwendung und Vermarktung von Überspannungsschutzeinrichtungen an die Hand zu geben. Ein anderer wichtiger Grund die Aktion zu starten, lag aber auch darin, dass Überspannungsschutz ein wirtschaftlich interessantes Marktsegment für die elektrohandwerklichen Betriebe sein kann. Trotz einer enormen Schadensbilanz ist das Thema Überspannungsschutz beim Verbraucher noch relativ unbekannt
