Energiesparhandwerke

"Energie sparen" hoch im Kurs

Vorbei die Zeiten, in denen das Thema "Energie sparen" einen Touch von Technikfeindlichkeit hatte oder in die Öko-Ecke gestellt wurde. U.a. infolge von Klimaschutzprogramm und Energieeinspar-Verordnung (www.enev-online.de) steht "Energie sparen" hoch im Kurs. Der Kunde möchte aber auch keine Einbußen beim Komfort in Kauf nehmen. Hoher Komfort mit möglichst geringem Energieverbrauch, lautet der künftige Kundenwunsch. In diesem Zukunftsmarkt werden sich die Elektrohandwerke positionieren und auch gegenüber dem Kunden deutlich machen: Die Elektrohandwerke sind die Energiesparhandwerke.
 
Innovative Techniken zur Energieeinsparung und Energieerzeugung:

Niedrigenergie- und Passivbauweise im Wohnungsbau
Photovoltaik
Kraft-Wärme-Kopplung
Bustechnologie

Marktchancen für die Elektrohandwerke

Stellen diese Technologien und Systeme künftige Märkte für die Elektrohandwerke dar. Diese Frage ist mit einem klaren und deutlichen JA zu beantworten - schon allein deshalb, weil die Energieart Strom immer mit von der Partie ist. Eines haben diese Systeme gemeinsam: Sie haben eine zentrale Funktion in der Gebäudetechnik und sie sind hoch energieeffizient. Hier zeigt sich auch überdeutlich der direkte Zusammenhang zwischen der Markt- und Qualifizierungsstrategie zum „Fachbetrieb für Gebäudetechnik“ und der jetzt eingeleiteten Zukunftsstrategie, die Elektrohandwerke als Energiesparhandwerke zu profilieren und zu positionieren.

"Fachbetrieb für Gebäudetechnik"

Der Zusammenhang zwischen dem „Fachbetrieb für Gebäudetechnik“ und den Elektrohandwerken als Energiesparhandwerke wird sehr deutlich im Bereich des Niedrigenergiehauses bzw. dessen Steigerungsform des Passivhauses. Passivhäuser sind nicht als Summe von einzelnen Gewerken anzusehen. Hier bilden alle technischen Gewerke ein System und kommunizieren miteinander. Und gerade die elektrohandwerklichen Betriebe sind prädestiniert, die Systeme der Gebäudetechnik am ehesten zu beherrschen. Der gewerkeübergreifende Systemintegrator ist also nicht nur im Gewerbebau gefragt, sondern künftig auch mehr und mehr im Einfamilienhaus, insbesondere wenn es sich dabei um ein Niedrigenergie- bzw. Passivhaus handelt. Dabei geht es nicht in erster Linie darum, dass einer alles macht, sondern entscheidend ist, dass einer den Überblick über alle technischen Gewerke in einem Gebäude hat - der elektrohandwerkliche Systemintegrator eben. Der ZVEH hat diesen Trend bereits vor einigen Jahren erkannt und den „Fachbetrieb für Gebäudetechnik“ initiiert. Im Rahmen dieser Strategie werden die Elektrohandwerke auch als Energiesparhandwerke positioniert.







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